Nachdem Nadine sich bereits über den Entscheid über das nächtliche Alkoholverbot in Baden-Württembergs Straßen beklagt hatte, habe ich das Thema auch mal in Münster verfolgt. Gestern entschied der Rat darüber, meiner Meinung nach auch richtig:
Wir haben bislang keinen kausalen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Einsatzgründen der Polizei in rechtlich relevantem Umfang darstellen können.
Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de
Ich bin wie gesagt ziemlich erfreut über diese Nachricht, dass das nächtliche Alkoholverbot auf Münsters Straßen nicht eintreten wird, denn ich stimme Nadine sowie der Begründung des Polizeisprechers völlig zu:
Zum einen ist es echt blöd, alle Leute dafür zu bestrafen, dass einige nicht mit Alkohol umgehen können und dann meinen, rumpöbeln zu müssen. Es gibt schließlich auch genug Leute, die gut mit Alkohol umgehen können. Man sollte sich meiner Meinung nach wohl eher überlegen, die Kontrollen beim Verkauf von Alkohol an Jugendliche allgemein zu verschärfen: das ergibt mehr Sinn. Für mich ist es keine Lösung, einfach die Verkaufsstellen dazu zu “zwingen”, keinen Alkohol mehr zu verkaufen.
Zum anderen glaube ich auch nicht, dass das Verbot überhaupt etwas bringen würde. Den Alkohol kann man sich auch vor 22 Uhr besorgen und in den Gaststätten bekommt man ja auch genug davon. Es wäre ziemlich schwachsinnig.
Es gibt viele Gründe die gegen dieses Verbot sprechen, aber zum Glück hat es sich ja nicht durchgesetzt.
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Dafür überlegt man sich jetzt andere Sachen in Münster: wenn man mit mehr als 1,6 Promille erwischt wird, wird einem nicht nur der Führerschein entzogen, sondern man soll in Zukunft auch kein Fahrrad mehr fahren dürfen. Wie das durchgesetzt werden soll? Keine Ahnung. Ohne sterbe ich hier jedenfalls.
@Anna: 1,6 Promille sind aber auch schon nen paar Bierchen zuviel, würd ich mal so schätzen – wir brauchen nen Alkoholtestpustgerät! Allerdings wirklich ne bescheuerte Regelung.
@Anna: @Jan: Ich glaub auch dass 1,6 Promille schon recht hoch angesetzt ist. Von der Regelung hab ich noch gar nichts mitbekommen. An sich ist der Gedanke ja schon in Ordnung, aber wenn man dann selbst mal so unterwegs ist, will man natürlich auch mit dem Rad nach Hause. Alternativ könnten die ja auch jedem ein Taxi spendieren, der 1,6 Promille hat
Da frage ich mich warum die Dödel das in Stuttgart ganz anders sehen? Stuttgart verkommt eh immer mehr zu Geisterstadt, jetzt der neue Vorschlag nur noch durch ganz Stuttgart mit 30km/h