Filmkritik: Avatar-Aufbruch nach Pandora

Gestern habe ich es endlich auch in den  erfolgreichsten Film aller Zeiten “Avatar” geschafft. Seit einigen Wochen läuft er ja bereits in den Kinos und kann auch in 3D geschaut werden, was wir dann gestern auch gemacht haben. Riesenbrille über die richtige Brille gezogen und ab ging die Post. Bin anfangs doch einige Male vor Schreck zusammengezuckt.

Aber nun zum Film…

Die Story:

200 Jahre in der Zukunft sind die Rohstoffe der Erde erschöpft und die Menschen haben begonnen in den Weiten des Alls nach Alternativen zu suchen. Auf dem Mond Pandora wird man fündig doch der Abbau erweist sich als schwierig [...] Der Ex-Marine Jake Sully, der seit einer Verletzung bei einem Kampfeinsatz von der Hüfte abwärts gelähmt ist, wird nach Pandora geholt um an diesem Projekt teilzunehmen. Durch eine Verbindung seines eigenen Geistes mit dem Avatar ist es möglich die Umgebung frei zu erkunden und den Stamm der Na’vi zu unterwandern. [...] Auf einer Expedition in seinem Avatar wird Jake von der Gruppe getrennt und ist auf dem fremden Planet auf sich allein gestellt. Im dichten Dschungel wird er von Raubtieren angegriffen, doch kann er von der Einheimischen Neytiri gerettet und beschützt werden. Sie führt Jake zu ihrem Stamm, der sich auf einem über 300 m großen Baum befindet, und macht ihn mit ihrer Kultur vertraut. Durch seine Zuneigung zu den Na’vi und der Liebe zu Neytiri kommt Jake in einen Gewissenskonflikt und muß sich entscheiden auf welcher Seite er stehen will. [Quelle: www.imdb.de]

Meine Meinung:

Ich habe mir den Film mit der Erwartung angesehen, dass die Story an sich nicht berauschend sein würde. Dennnoch hatten ihn alle wegen der atemberaubenden Bilder und den dazugehörigen Animationen empfohlen. Da ich also von der Story eh nicht viel erwartet hatte, wurde ich auch keineswegs enttäuscht. Im Gegenteil: Ich fand sie eigentlich ganz gut, nur nicht übermäßig gut eben. Deswegen wird man sich diesen Film aber nicht ansehen. 2h 44 min. habe ich da gesessen und nicht ein Mal auf die Uhr oder großartig durchs Kino geschaut, weil mich der Film einfach mitgerissen hat. Die Bilder waren fantastisch und als ich das Kino verlassen habe, habe ich gemerkt, dass ich eigentlich viel lieber auf Pandora leben würde. ;) Diese Fantasiewelt ist so mitreißend, dass man am liebsten gar nicht mehr “aufwachen” möchte, um in dieser grausamen Welt hier weiterzuleben.

Fazit:

Wie ihr merkt, hat mich der Film beeindruckt und ich empfehle jedem, ihn in 3D zu sehen. Auf dem Fernseher wirkt das alles sicherlich nicht mal halb so toll. Noch habt ihr die Chance, also Karte kaufen und los!

Weil´s so schön war…

hier noch mal ein paar schöne Impressionen:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=l0GnS1yNZd4&feature=channel[/youtube]

Diese Artikel könnten dich auch interessieren:

  1. Filmkritik: Zweiohrküken
  2. Illuminati – Filmkritik
  3. Filmkritik: Harry Potter und der Halbblutprinz
  4. Filmkritik: Little Children
  5. Auf der überflüssigen Suche nach Inspiration

5 comments to Filmkritik: Avatar-Aufbruch nach Pandora

  • Der Bernd (18 comments)

    Dann ist es beschlossen: Wir kaufen uns demnächst einen LCD-TV mit 3D-Technik und Brillen 8) lol

    AntwortenAntworten

  • bullion (10 comments)

    Dem kann ich nur zustimmen. Ein wirklich herausragender Film, bei dem ich die oft kritisierte Story dennoch gut und mitreißend erzählt fand. Hätte von mir aus auch gerne noch länger gehen können.

    AntwortenAntworten

  • Sonja (509 comments)

    @Der Bernd: du sollst doch nicht immer so viel träumen, mein Schatz! ;)
    @bullion: Endlich ist jemand meiner Meinung! :) Schön!

    AntwortenAntworten

  • sprity (28 comments)

    Mir hat der Film auch sehr gut gefallen, war auch mein erster in 3D.

    Die Story ist so ein Ding. Es ist halt nichts wirklich neues, die Thematik findet man in anderen Filmen auch wieder. Etwas zusammengemixt und das war es. Nur wann gab es wirklich mal was richtig innovatives in letzter Zeit? Die meisten Kinofilme haben eine Story die man vom Schema her bereits früher mal gesehen hat. Von daher war die Geschichte etwas vorhersehbar und nicht innovativ aber auf jeden Fall gut erzählt.

    Das Problem von Avatar war einfach nur, dass so ein Hype darum gemacht wurde und die Erwartungen ins unermessliche stiegen. Die konnte der Film halt einfach nicht erfüllen. Wäre der ganze Hype nicht gewesen, würde sich vermutlich niemand über die Story beschweren.

    AntwortenAntworten

  • Sonja (509 comments)

    @sprity: Richtig innovative Filme sind wirklich selten mittlerweile, das stimmt. Liegt sicherlich auch daran, dass heute ja jede Woche fünf neue Filme oder so anlaufen. Wo soll da auch Kreativität für neue Ideen bleiben?
    Daher belasse ich Avatar mal das “gut” für die Story, mehr aber definitiv nicht.

    AntwortenAntworten

Leave a Reply

 

 

 

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

:lol: :) 8) ;) :D :cry: :roll: :o :? 8O :P :twisted: more »

Herzlich Willkommen

Sonja ist hier seit dem 17. März 2009 aktiv. Auf der Seite Blog u-inside erfahrt ihr mehr über diesen Blog. Viel Spaß beim Herumstöbern!
wordpress blog stats