Filmkritik: Zweiohrküken

Mit großen Erwartungen habe ich mir vergangenen Freitag den Film Zweiohrküken im heimischen Kino angesehen. Ich hatte von vielen gehört, dass er super sein soll und sah mich daher dazu verpflichtet, ihn mir auch anzusehen! :) Die Erwartungen waren besonders groß, da mir der erste Teil – Keinohrhasen – auch schon super gefallen hat.

Kurz zur Story:

Zwei Jahre sind vergangen, die Euphorie der großen Liebe verschunden und stattdessen ist bei Ludo und Anna der Alltag mit all seinen Tücken eingekehrt, wie z.B. der Frage der Müllentsorgung. In dieser Situation taucht eine Frau aus Ludos Vergangenheit wieder auf und Anna ist nicht ganz unbegründet eifersüchtig, hat die Dame doch so ihre Absichten. Ludo allerdings kann Annas Gehabe nicht so recht verstehen und fordert seine Freiheiten. Doch als mit Ralf, dem nicht unattraktiven alten Schulfreund von Anna, auch ein Rivale für Ludo die Bühne betritt, stellt sich die Sache mit der Freiheit dann irgendwie etwas anders dar als ursprünglich von ihm gedacht. [via www.imdb.de]

Am Anfang des Films hatte ich persönlich Bedenken, dass der Film gut wird. Es war nicht ganz klar, worauf alles hinauslaufen würde. Dennnoch war der Film bereits zu Beginn von sehr lustigen Szenen geprägt, was sich auch im Laufe der Zeit nicht ändern sollte. Ich lag einige Male halb auf dem Boden vor Lachen. Vor allem Nora Tschirner hat ihr Hausaufgaben besonders gut erledigt. Ich finde die Rolle der “Anna” ist ihr einfach auf den Leib geschnitten und es wirkt total authentisch. Circa in der Mitte des Films war dann auch klar, wo die Story hinführen sollte. Es gab einige süße, romantische Szenen, aber der Humor ist auf keinen Fall auf der Strecke geblieben. Achja, und die Maskenbildner haben an Til Schweiger auch gute Arbeit geleistet! :D

Es gibt eigentlich nur eine negative Sache an dem Film: Teilweise werden die Scherze doch extrem übertrieben und man beginnt mit dem Fremdschämen. Das hält sich allerdings in Grenzen, sodass ich gut darüber hinwegsehen kann. Eigentlich mag ich auch nicht wirklich gern die Filme mit Til Schweiger, aber in diesem Fall hat er eine super Rolle erwischt.

Fazit: Bis auf ein paar Übertreibungen – super lustiger Film, den man auf jeden Fall gesehen haben muss, wenn man auch Keinohrhasen schon klasse fand. Großes Lob an Nora Tschirner, genial.

Hier gibt es mehr Infos zum Film Zweiohrküken.

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7 comments to Filmkritik: Zweiohrküken

  • bullion (10 comments)

    Da werde ich doch spätestens auf DVD mal reinschauen, hatte mir doch bereits der erste Teil überraschend gut gefallen.

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  • Nadine (56 comments)

    Wo genau hast du dich denn fremd geschämt?

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  • Sonja (509 comments)

    @bullion: Du wirst es ganz bestimmt nicht bereuen!!
    @Nadine: Bei der Aktion mit der Tüte, die aus dem Fenster geworfen wurde ;) Fand ich bisschen übertrieben die Sache.

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  • Nadine (56 comments)

    Ach so, das fand ich total lustig. aber ja ich bin auch so ein fäkalhumor-mensch :D

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  • Sonja (509 comments)

    @Nadine: das war mir ne Spur ZU ekelig, dabei bin ich eigentlich auch nicht zimperlig was das betrifft :lol:

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  • Mausz (14 comments)

    Habe den Film gestern auch gesehen und war total begeistert.
    Eine sehr gelungene Fortsetzung. Oft ist der 2. Teil ja enttäuschend…
    Habe viel gelacht. Vorallem das mit “Ein Teller Intimsphäre, bitte”… Und ein wenig fremd geschämt hab ich mich auch. :D
    Trotzdem schön. :)

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  • Sonja (509 comments)

    @Mausz: Ha, ja genau. Das war echt mega lustig, hatte ich schon wieder ganz vergessen! :) Super klasse.

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