Die Umfrage der letzten vier Wochen, die den Titel “Habt ihr euren Traumberuf gefunden?” trägt, ist seit gestern Mittag beendet. Ich bedanke mich bei den 38 Teilnehmern für ihre Stimme. Ich finde es hat sich gelohnt, denn es ist ein recht interessantes Ergebnis dabei herausgekommen.
Es gab drei Stimmen, die sich mit meinen Auswahlpunkten nicht identifizieren konnten, während fünf Personen sich noch keine Meinung zu dem Thema bilden konnten, weil sie wohl noch zur Schule gehen. Drei mutige Personen haben durch ihre Stimme erklärt, dass sie sich beruflich umorientieren, weil sie offenbar in ihrem alten Beruf unzufrieden waren, wobei sechs Personen zugeben, unglücklich mit ihrer Berufswahl zu sein. Vielleicht könnten sie demnächst irgendwann den Punkt wählen, eine Umorientierung gewagt zu haben. Es würde mich für sie freuen. Immerhin neun Personen geben sich mit ihrer beruflichen Entwicklung zufrieden, auch wenn es nicht ihr Traumberuf ist. Ich fand es etwas erstaunlich, dass tatsächlich die Mehrheit, in diesem Fall 12 Personen, ihren Traumberuf gefunden hat. Damit hätte ich nicht gerechnet, da ich im Alltag nur ganz selten von Leuten höre, dass sie ihren Traumberuf ausüben.
Habt ihr euren Traumberuf gefunden?
- Ja,kann mir keinen besseren Beruf vorstellen (32%, 12 Votes)
- Ist nicht mein Traumberuf, aber ich bin trotzdem zufrieden (24%, 9 Votes)
- Bin unglücklich in meinem Beruf (16%, 6 Votes)
- Habe die Initiative ergriffen und orientiere mich um (8%, 3 Votes)
- Gehe noch zur Schule und kann es nicht beurteilen (13%, 5 Votes)
- Keine der Antworten trifft zu (Kommentar?) (7%, 3 Votes)
Total Voters: 38
Ich ziehe folgendes Fazit aus der Umfrage: Das Thema ist im Alltag in aller Munde und für jeden sehr wichtig. Eure Kommentare haben gezeigt, dass ihr euch mit dem Thema (natürlich) viel auseinandersetzt und auch eine klare Position dazu bezieht. Besonders erfreulich finde ich, dass wirklich einige es gewagt haben, die Umorientierung in Angriff zu nehmen. Es bringt nichts, sich mit dem zu quälen, was einen das Leben lang begleiten wird. Gleiches galt schließlich auch für mich. Ich habe auch noch einen zweiten Versuch gestartet und habe es kein Stück bereut. Man muss nur ein bisschen mutig sein
Danke für eure Teilnahme. Ich hoffe ihr seid das nächste Mal wieder mit dabei!
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Da könntest du recht haben… schließlich ist es ihr Beruf Haare zu schneiden
Aber sollen se doch froh sein, dass manche noch lange Haare haben, sonst haben se irgendwann gar nix mehr zu tun 
Joa, es ist auch das erste und letzte Mal gewesen, dass wir da waren. Erstens war es eh nur ne Ausnahme, weil der andere Friseur voll war und zweitens war sie noch so frech meinem Freund irgendwas UNGEFRAGT in die Haare zu klatschen und hat mehr Geld dafür bekommen. Zwar nur 2,50 aber sie hätte wenigstens fragen können.
Ich finde es toll, dass immerhin mehr als die Hälfte mit der eigenen Situation mehr oder weniger zufrieden ist. Das zeigt, dass es doch vielen gelingt sich in frühen Jahren richtig zu entscheiden. Und das finde ich richtig, richtig toll. ^^
Ich bin zwar noch nicht im Beruf, aber anhand meiner Praktika bin ich überzeugt, mich richtig entschieden zu haben. Und das sogar schon zu Schulzeiten.
Aber ich stimme dir zu: Gut, wenn man frühzeitig erkennt, dass man den falschen Weg eingeschlagen hat und das korrigiert. Besser, als sein Leben lang unzufrieden zu sein.
Ich bin erstaunt/erfreut, dass doch so viele den richtigen Beruf gewählt haben bzw. zufrieden sind oder wenn es nicht passte, dass sie etwas anderes gemacht haben. Zu letzteren zähle ich ja auch. Obwohl mich mein erlernter Beruf (Erzieherin) glücklich gemacht hat, hab ich mich ja dennoch entschlossen zu studieren und entschied mich aus einer Laune heraus von Grundschullehrerin oder einem Publizistik-Studium zu Archäologie hin. Ich bin zwar erst im 3. Semester, aber bisher: ich könnte mich nicht besser entschieden haben
Eine schöne Auswertung und vor allem eine schöne Umfrage hast Du da gemacht!!
@Lordy: Ich find´s auch super. Gerade in Zeiten, in denen man sooo viele Möglichkeiten hat. Da ist es wirklich schwierig DAS richtige zu finden. Früher war es ja eher so, dass man eine Lehre machte und überhaupt nicht hinterfragt wurde, ob es richtig ist oder nicht.
@Konna: Das ist sooo viel wert. Vor meinem Praktikum hatte ich auch echt Angst, dass es immer noch nicht das Richtige für mich ist, aber mittlerweile bin ich auch überzeugt. Tolles Gefühl
@Hikari: Freut mich, dass dir die Umfrage gefallen hat. Fand´s auch richtig interessant, was ihr so votet und schreibt. Du hast da ja auch wirklich richtig viel zu berichten. Schön, dass du einen tollen Studiengang für dich entdecken konntest. Merkt man auch anhand deiner Blogartikel, dass es dich wirklich begeistert!
Sehr schöne Auswertung.
Hätte ich vor einem Jahr an der Umfrage teilgenommen, hätte ich den Punkt der Umorientierung wählen müssen. Da habe ich nämlich gerade die Ausbildung zur Industriekauffrau abgebrochen & wusste nicht, was nun kommt.
Nun habe ich aber wählen können, dass es mein Traumberuf ist, denn den habe ich. Das liegt nicht zuletzt an dem tollen Team & der abwechslungsreichen Arbeit. Ich hoffe, dass ich auch nach der Ausbildung in diesem Berufsfeld bleiben kann.
Liebe Grüße.
@Mausz: Finde ich total mutig von dir, dass du die Ausbildung abgebrochen hast, um dich umzuorientieren. Ich hatte ehrlich gesagt während meiner Ausbildung auch darüber nachgedacht, aber mich eben nicht getraut!
Wenn du jetzt glücklich bist, ist es ja umso besser. Das freut mich für dich und ich drücke dir die Daumen, dass du in dem Berufsfeld deinen Weg findest!!!
@Sonja: Ja, das stimmt. Früher waren die Verhältnisse gänzlich andere. Heutzutage ist alles ausdifferenziert bis zum geht nicht mehr. Darum wundert bzw. freut mich das Ergebnis auch xD.
Traumberuf gefunden ??? Nun ja, ich habe mich vor 26 Jahren entscheiden müssen und wäre lieber anschliessend (nach der RS)auf´s Gymnasium gegangen, aber wir hatten sehr wenig Geld. Ich wußte nie was ich wollte, nur was ich auf keinen Fall wollte-ins Büro. Also habe ich mich für den Beruf mit den höchsten Anforderungen entschieden, weil ich wußte das, wenn man dort den Eignungstest nicht schafft, noch einen Platz als EAE oder Schlosser oder sonst etwas angeboten bekommt.
Da ich den Test bestanden habe konnte ich nicht auf´s Gymnasium, ich habe das Fachabitur dann auf Abendschule nachgeholt. Leider hatte die Stadt Köln kien Geld für einen Mathematiklehrer und ich hatte soviele Fehlstunden, das ich (glaube ich) gar keinen Abschluß hätte bekommen dürfen. Na ja. Jedenfalls waren es schöne zwei Jahre und alles was ich danach als Zeitarbeiter gemacht habe, doch es war vllt. kein Traumberuf aber eine erfüllende, bestätigende, gut bezahlte “Arbeit”.
Ich glaube auch das die Arbeitskollegen und das Arbeitsklima auch sehr ausschlaggebend sind, ob man einen Beruf als “Traumberuf” bezeichnen kann. Meiner wäre ja Pilot gewesen, aber wegen der Körpergröße, Zähne, Augen, Schulabschluß und so ….
Heute würde ich Gärtner und Tierpfleger in die Enge Auswahl nehmen, woran ich früher gar nicht gedacht habe.
@NRj_66: Willkommen auf meinem Blog erst einmal. Was das Thema Traumberuf betrifft, hast du es dann ja in der Tat etwas schwieriger gehabt. Sehr schade ist natürlich, wenn man seinen Traumberuf aufgrund physischer Umstände nicht erreichen kann und nicht mal Ehrgeiz etwas bringt. Und ich gebe dir Recht, dass das Arbeitsklima sicherlich auch dazu beiträgt. Ausschlaggebend für die Bezeichnung Traumberuf halte ich es jedoch nicht.
Interessant ist auch, dass du heute einen anderen Traumberuf angibst als früher. Offenbar ändert sich das mit der Zeit. Insofern ist die Definition des Traumberufs ja schwierig, schließlich kann man nicht alle fünf Jahre sein Berufsfeld ändern. Schade eigentlcih!
@Sonja
Ja, irgendwann muß man sich halt entscheiden. Was mir nur wichtig war, das ich sehe was ich “erschafft” habe und nicht irgend ein Papier zu bearbeiten oder schlimmstenfalls tagein, tagaus die selbe monotone Tätigkeit. Ehrgeizig war ich nie, brauchte ich auch nicht sein, weil ich wissbegierig war, ein gutes Gedächtniss und Glück hatte, bis ich dann so richtig krank wurde. Jetzt lebe ich auch wieder ein Traumleben. Schon seit mehreren Jahren Rentner forever. Ich brauche nur das tun worauf ich Lust habe und was ich möchte.
Ja und wieso nicht alle fünf Jahre ändern ? Manchen gelingt auch dieses, aber das wäre weniger etwas für mich, glaube ich jedenfalls.
Vllt. werde ich noch mal Schriftsteller oder Globetrotter, ach wer weiß. Traumberufe sind meinetwegen auch die wo man sein Hobby mit dem Beruf verbinden kann. Fußballer, viele Künstler etc.