Heute war ich in zwei Bibliotheken auf der Suche nach Büchern für meine zweite und letzte Hausarbeit für dieses Semester. Es erwies sich allerdings als nicht so einfach, ein Buch zum Thema “Vom Wandervogel zur Hitlerjugend” zu finden, welches man auch lesen kann. Ich habe zwar ein paar Erfahrungen im Lesen altdeutscher Handschriften, da meine Oma immer genauso geschrieben hat, aber ob ich das gleich als Basis für eine Hausarbeit brauche!? Ich werde mich mal ranwagen, aber ich kann mir vorstellen, dass ich irgendwann Kopfschmerzen davon bekomme.
Interessanterweise ist es selbstverständlich, Bücher in solch einer altdeutschen Schrift im Bibliotheksbestand zu führen, aber ein Buch (das wichtigste für meine Hausarbeit) von 1981 schon aussortiert zu haben. Ich hatte auch nur eine halbe Stunde damit verbracht, von einem Bücherregal zum anderen zu rennen und es zu suchen. Nachdem ich gefühlte 100 Personen gefragt hatte, wies man mich letztlich darauf hin, dass das gewünschte Buch aussortiert wurde, weil es zu alt ist. He? Moment mal? Das Buch in altdeutscher Schrift ist von 1936 und das war problemlos zu finden!? Nun ja… Zumindest konnte ich es für 1 Euro käuflich und erwerben. Danke dafür.
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An die Druckschrift gewöhnt man sich relativ schnell, finde ich. Wenn du aber wirklich auf Kurrent-Handschrift zurückgreifen musst, dann kann ich dir echt nur viel Durchhaltevermögen wünschen… o.O
Sonja (509 comments) Antwort vom September 2nd, 2009 09:48:
@Jü, Ich hoffe du hast Recht!
Ich finde die alte Schrift nicht so schwer zu lesen.
Da kannst du dann wenigstens ein olles Buch als Quelle angeben, hat doch auch was.
Sonja (509 comments) Antwort vom September 4th, 2009 12:58:
@Sebastian, Also ich habe das Buch erst mal zur Seite gelegt und mit anderen begonnen. Ist schon cool so´n Buch aus den 30ern, aber das Lesen ist echt anstrengend.