Woher soll man eigentlich Motivation zum Lernen nehmen, wenn man das Gefühl hat, dass man für nichts und wieder nichts lernt? Ich hatte mich nach dem Abi so darüber gefreut, dass ich (damals O-Ton) “nie wieder Mathe brauche”. In diesem Fall trifft der Ausdruck “sag niemals nie” wirklich super zu. Heute – 4 Jahre später – brauche ich es doch wieder und es nervt einfach nur.
(Wirtschafts-) Mathe ist einfach nur grässlich. Ich weiß genau warum ich´s nicht mag. Die Frage nach dem WARUM wird nämlich nie beantwortet. “Das ist einfach so” oder “Den Beweis dafür will man gar nicht sehen” sind die Antworten auf meine Frage nach dem Warum! Das ergibt doch keinen Sinn. Mathe ist ein A….! Ganz eindeutig.
Jetzt ist´s auch raus und vielleicht geht´s mir gleich ein bisschen besser und ich kann mich der Mikroökonomie wieder zuwenden, ohne auch nur einen kleinen Funken Motivation zu bemerken. Wenigstens ist die Wut dann vielleicht weg.
Morgen wird erst mal hier in Münster und sowieso ordentlich beim Bildungsstreik demonstriert. Das kann ja auch alles nicht so weitergehen. Ich weiß überhaupt nicht wo ich mit dem Lernen beginnen soll und das wird jetzt bis Oktober durchgängig so sein- cool, und das im 2. Semester. Irgendwas mach ich wohl falsch.
Punkt. Aus. Ende.
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Ich bekomm auch jetzt schon Schreikrämpfe wenn ich nur an die Prüfungen denke… die sind ja auch bereits ganz unterbittlich in 3 Wochen – mitten in der Vorlesungszeit, statt danach. Und wir haben immer so ne Durchfallquote von 30-60% (je nach Jahrgang). Nice.
Sonja (511 comments) Antwort vom Juni 17th, 2009 22:36:
@Hikari, Zunächst einmal: Herzlich Willkommen auf meinem Blog!
Ich habe dann ja noch ein bisschen länger Zeit zum Lernen. Aber auch ich darf noch während der Vorlesungszeit schreiben. Mein Freund hingegen hat(te) seine Klausuren immer am Anfang der Semesterferien. Die Vorgehensweise finde ich irgendwie wesentlich sinnvoller und auch stressfreier. Kann man wohl nicht ändern.