Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will. (Jean-Jacques Rousseau)
Ich muss zugeben, dass ich mich doch sehr an meine im Oktober errungene Freiheit gewöhnt habe: Den Abwasch erst dann machen, wenn man Lust dazu hat, … gammeln vor dem Fernseher, ohne dass jemand mir direkt neue Aufgaben erteilt, weil befürchtet wird, dass ich sonst vor Langeweile umkomme, … die Wohnung verlassen, ohne sich an- und abzumelden, … im Kühlschrank nur das vorfinden, was man selbst gern isst, … Natürlich ist es zwischendurch auch mal schön, das Kinderzimmer wiederzusehen, aber das muss ja kein Dauerzustand sein.
Interessanterweise bin ich allerdings heut morgen von dem Krach aufgewacht, den die LKWs gemacht haben. Das passiert mir in Münster nicht. Dabei dachte ich immer -ich zitiere- “auf dem Land” wäre es ruhiger als in der Stadt. Außerdem fahre ich in der Stadt viel mehr Fahrrad als hier. Gleich werde ich mich auch auf jeden Fall ins Auto setzen, um zum Zahnarzt zu fahren, der immerhin zwei Straßen entfernt seine Praxis betreibt. Das Wetter ist aber auch mies..
Um noch mal auf den guten Jean-Jacques zurückzukommen… Freiheit ist etwas Tolles!



